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Freundeskreis für alkoholkranke Menschen


(Selbsthilfegruppe seit 1979) in Freiburg i. Br.

"Seminar 2019 wird schon vorbereitet"

Einführung:

 

Die folgenden Bilder wurden im Rahmen der Kunsttherapie in der Rehaklinik Birkenbuck, einer Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen in Malsburg- Marzell (Südschwarzwald, von Betroffenen gemalt. Die Bilder künden von Sucht & Sehnsucht.

Die Texte zu diesen Bildern verfasste Herr Armin Schilling, abstinenter Alkoholiker und seit  über 8 Jahren, nach erfolgten Therapien, trocken. Herr Schilling ist aktives Mitglied im Freundeskreis alkoholabhängiger Menschen, Freiburg und Hauptinitiator dieser Ausstellung.

 

Bernd Hechler

Rehaklinik Birkenbuck



Ich will es endlich schaffen

Für fast jede Krankheit gibt es Medikamente,
doch bei Alkoholismus ist das Latein am Ende.
Endlich aufzuhören mit dem Saufen,
anstatt Alkohol was Besseres kaufen.
Selbstbewusst und voller Kraft zu leben,
gerade Wege zu gehen und zwar eben.
Ernst genommen werden ohne ausgelacht,
davon träume ich so manche Nacht.
Auch wenn die Wunden ständig klaffen,
ich nehme es mir vor
„Ich will es endlich schaffen“
 

 

Text von: Armin Schilling

Die Sucht treibt mich umher

Es ist Nacht und ich werde von der Sucht geweckt,
habe ich noch irgendwo eine Flasche versteckt?
Jetzt steigt Panik in mir auf,
ich gehe zur Tankstelle im Dauerlauf.
Hoffentlich bemerkt niemand das ich bereits zitter,
in mir kämpft alles wie ein Gewitter.
Endlich bei der Tanke angekommen,
schnell ein paar Flaschen vom Regal genommen,
bezahlen und dann nichts wie raus,
wichtig ist ich habe wieder Alkohol im Haus.
Wer es nicht selbst durchgemacht, 
der kann es nur schwer verstehen.
Die Sucht treibt mich umher.
Ich muss weiter gehen!

Text von: Armin Schilling

Alkohol verschleiert den Blick

Manchmal war es wie ein Traum,
war ich betrunken, war größer der Raum,
alles war anders als es war,
mein Gegenüber veränderte sich,
bekam plötzlich anderes Haar,
auch die Sprache war mir fremd,
ich benahm mich total enthemmt.
Bei jedem Schluck da wurde es schlimmer,
am nächsten Tag hatte ich davon keinen Schimmer,
denk ich heute daran zurück, muss ich gestehen,
Alkohol verschleiert den Blick !!!

 

Text von: Armin Schilling

Sehnsucht nach Ruhe und Entspannung

Oftmals hatte ich das Gefühl,
es wird mir einfach alles zu viel.
Nach all dem was ich trank,
meine Ruhe in mir sank.
Ich war unruhig und ich grübelte viel,
wann komm ich endlich an mein Ziel?
Nicht mehr zu saufen, aufhören zu laufen,
keinen Alkohol mehr ein zu kaufen,
in Ruhe und Entspannung leben,
kann es so etwas auch für mich geben?

 

Text von: Armin Schilling

Wie konnte er das alles ertragen?

In der Entgiftung fand ich zum Glauben zurück,
das war für mich das größte Glück!
Es ist doch so einfach und fast nicht zu fassen,
man muss das erste Glas nur stehen lassen.
Der Entzug war schlimm,
mit Übelkeit und Erbrechen,
fing die Sucht an sich zu rächen.
Da stellte ich mir sehr viel Fragen,
Gottes Sohn, der musste viel ertragen,
er wurde verspottet, gegeißelt und musste sein
eigenes Kreuz unter Schmerzen tragen,
und ich frage mich,
wie konnte er das alles ertragen?

 

Text von: Armin Schilling

Von der Sucht aufgefressen

Am Anfang trank ich mit Genuss,
doch damit war ganz schnell mal Schluss.
Wenn es Probleme gab,
fing ich an zu trinken,
das ließ die Sorgen wieder verschwinden.
War ich dann nach Stunden wieder klar,
waren die Probleme größer und auch wieder da.
Mein Selbstwertgefühl musste darunter leiden,
jetzt musste ich jeden Tag trinken,
es war nicht zu vermeiden.
Um stark zu sein, und um zu existieren,
um niemals das Gesicht zu verlieren,
habe ich bis zur Besinnungslosigkeit getrunken
und ganz vergessen,
ich war bereits
von der Sucht aufgefressen!

 

Text von: Armin Schilling

In der Flasche steckt das Unheil

Die Worte sind mir heute noch geläufig,
„Lass die Flasche stehen“ sagte man mir häufig,
Bei jedem Schluck habe ich mich verändert,
ich war nicht mehr ich,
mein Benehmen hatte sich geändert.
Ich wurde laut und überheblich,
Worte von anderen die waren vergeblich.
Nur meine Meinung zählte,
die Worte hat man kaum verstanden die ich wählte.
Die Flasche schob zwischen mir und meinem Umfeld einen Keil,
dass war für mich das größte Unheil,
denn jetzt war ich allein,
kein Geld mehr in der Tasche,
das einzige was mir blieb,
das war die Flasche!

 

Text von: Armin Schilling

Man fühlt sich wie ein Gefangener

Oftmals hab ich es verflucht,
war ich eingesperrt mit meiner Sucht.
Machte mal wieder einen kalten Entzug,
da macht man viel durch, das ist genug.
Ich schaute zum Fenster und hörte Gewitter,
es kommt mir so vor als wären dort Gitter.
Wie ein Gefangener der Sucht,
so komm ich mir vor,
meinen freien Willen ich schon verlor.
Wann endlich bin ich wieder frei,
ich gäbe alles dafür, das wäre mir einerlei,
ich möchte leben ohne Bedrängnis,
ohne Sucht und ohne Gefängnis!

 

Text von: Armin Schilling

Solche Bilder sieht man im Entzug

Wenn man einen Entzug vom Alkohol macht,
dann quält man sich durch manche Nacht,
im Schweiß gebadet sieht man Sachen,
die einem große Ängste machen.
Tiere, Fratzen und den Tod,
man ist im Delirium und in großer Not.
Aufwachen tut man auf der Intensivstation,
das ist wieder der Anfang,
ja das kennt man schon.
Nun heißt es wieder positiv denken und nach vorne sehn,
um der Sucht zu wiederstehen.

 

Text von: Armin Schilling

Ich habe Angst vor der Sucht

Die Angst vor der Sucht war mein 
ständiger Begleiter, 
oftmals wusste ich nicht mehr weiter,
die Angst zog mich in ihren Bann,
Tage, Wochen, Jahre lang.
Ich wusste es genau ich kann keinen 
Alkohol mehr trinken,
es würde zwar die Angst in mir dann sinken,
doch bin ich dann mal wieder trocken,
sehe ich die Sucht im Netze hocken,
sie schaut mich an und scheint zu sagen,
dich krieg ich noch an vielen Tagen.

 

Text von: Armin Schilling

Sucht macht einsam

Wenn ich daran denke was ich durch den Alkohol so alles verlor,
dann kommt in mir eine Traurigkeit hervor.
Die wirklich ehrlichen Freunde ließ ich sitzen,
ich habe sie verjagt mit meinen Witzen,
meinem Benehmen und mit meiner Art,
ich war alleine auf mich gestellt,
mit meiner Sucht in dieser Welt.
Sucht macht einsam, das ist war,
dass weiß ich jetzt und es ist mir klar!

 

Text von: Armin Schilling

Sehnsucht nach einem treuen Freund

So oft fühle ich mich verlassen und einsam,
gingen wir früher durch das Leben gemeinsam.
Wem soll ich jetzt meine Sorgen erzählen,
über alle Dinge reden die mich quälen.
Die Sucht hat alles kaputt gemacht,
als ich am Ende war wurde ich ausgelacht.
Doch jetzt suche ich, denn ich bin nicht am Ende,
einen treuen Freund,
hier nimm meine Hände!

 

Text von: Armin Schilling

Jetzt nehme ich den Kampf auf

Jetzt reicht es mir nun wirklich,
nun will ich es wissen,
verschwitzt lieg ich auf dem Kissen,
schon wieder auf der Intensivstation,
wie so oft nach Trunkenheit,
Besinnungslos und ohne Zeit,
hat man mich im Park gefunden,
mein Körper ist total zerschunden.
Und nun lasse ich dem Leben seinen Lauf,
und nehme den Kampf gegen den Alkohol 
mal wieder auf.

 

Text von: Armin Schilling

Die Sucht holte mich ein

Ich war mal wieder trocken und es war Nacht,
da habe ich darüber nachgedacht,
warum gibt es kein kontrolliertes Trinken,
warum muss ich wenn ich trinke soweit sinken?
Daraufhin kaufte ich mir
eine Flasche alkoholfreies Bier,
ich dachte da kann ja nichts passieren,
da werde ich meine Abstinenz bestimmt nicht verlieren.
Doch alles kam anders als ich dachte,
hinter mir die Sucht die lachte,
ich war unruhig so musste es sein,
denn die Sucht holte mich wieder ein.

 

Text von: Armin Schilling

Ich war früher oft der Clown

Um immer im Mittelpunkt zu stehen,
musste ich keine großen Wege gehen.
Mit Alkohol total enthemmt,
gab ich alles bis auf das letzte Hemd.
Mit Lachzwang und Grimassen,
versuchte ich die Leute zum Lachen zu bringen,
heute kann ich es gar nicht fassen.
Zum Schluss da war es nicht mehr zum Lachen,
da passierten viele peinliche Sachen.
Heute muss ich nur in den Spiegel schau`n
Und mich daran erinnern,
Ich war früher oft der Clown!

 

Text von: Armin Schilling

Sucht & Sehnsucht

In meiner Sucht da war die Sehnsucht riesengroß,
wie schaffe ich alles, was mach ich bloß?
Eine Familie zu haben ist mein Ziel,
aber wer will schon einen Alkoholiker,
verlang ich zu viel?
Einen Arbeitsplatz zu haben das wäre toll,
nüchtern zu arbeiten und nicht voll.
Verliebt zu sein und voller Glück,
wer mich liebt dem gebe ich Liebe zurück.
Keinen Saufdruck mehr zu haben,
das Leben genießen an allen Tagen.
Jedoch die Sucht ist riesengroß,
sie vertreibt die Sehnsucht und macht Willenlos!

 

Text von: Armin Schilling

Mein Herz ist voller Sehnsucht



Erfolg

Familie

Freunde

Gesundheit

Geborgenheit,

 

Text von: ./.

Wende dein Gesicht der Sonne zu



Wende dein Gesicht der Sonne zu


dann fallen die Schatten hinter Dich


 

Text von: ./.

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Ziele

Dauerhaftes alkoholfreies Leben, Gedanken- und Erfahrungs-austausch unter den Teilnehmern.

Gegenseitige Hilfestellung bei auftretenden Problemen. 

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Kontakt

Armin Schilling,
Gruppenleiter in Freiburg
Tellstrasse 7
79106 Freiburg

Telefon 0761/208 86 70
Mail

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Treffpunkt

Erwachsenen-Begegnungsstätte
Freiburg-Weingarten

Sulzburger Straße 18
79115 Freiburg i. Br.
Tel.: 0761/490 78 40

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